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Theaterverein Rengen e.V.
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Mitglied im Landesverband Amateurtheater RLP und Bund Deutscher Amateurtheater

Historisches

 1929: Rosa von Tannenburg
1929: Rosa von Tannenburg
 
1930: Stück unbekannt
1930er-Jahre: Stück unbekannt

Aus der Tradition des 1923 gegründeten Männergesangvereins (Frei nach dem Motto: "Wer nicht singen kann, spielt Theater!") erwuchsen gegen Ende der 1920er-Jahre in Rengen erste Laienspiele, die im Schulsaal und im Gasthaus (erst Neumann, dann Leyer, später Marthen) aufgeführt wurden.
Kurz nach dem 2. Weltkrieg lebte die begonnene Tradition wieder auf, um in den 1950er-Jahren wieder einzuschlafen.

Als Beginn eines beständigen und kontinuierlichen Theaterspiels ist der 13. Dezember 1964 anzusehen:

Beim sonntaglichen Frühschoppen im Gasthaus Marthen konfrontieren die am Stammtisch Sitzenden Bernd Müller mit dem Wunsch nach einer Kappensitzung in der Fastnachtszeit.
Unter der Bedingung, dass am 2. Weihnachtstag auch Theater gespielt wird, willigte Bernd Müller ein.

In einer einzigartigen ad hoc-Aktion wurden am gleichen Tag sowohl Sammlungen in den beiden Rengener Gaststätten durchgeführt als auch das Textheft des ersten Stückes "Das Vaterunser" in Oberstadtfeld besorgt. 
Am darauffolgenden Tag wurden die Texthefte beim Verlag bestellt sowie dem damaligen Ortsbürgermeister Johann Marthen zwei Gemeindebäume für den Bau von Bühne und Kulissen "abgerungen". Dieser willigte jedoch nur unter der Bedingung ein, dass das Theaterspiel nicht eine einmalige Sache sein möge, sondern langfristig fortgesetzt werden soll.

Binnen zwei Tagen standen Bühne und Kulisse bis auf den Vorhang. Dienstags trafen bereits die Textbücher ein, sodass die Rollen verteilt und die Proben begonnen werden konnten.
Nach zwölf Tagen und teils nächtelangen Proben konnte "Das Vaterunser" an Weihnachten 1964 aufgeführt werden.

In der Folgezeit wurden meist Dramen (mit bis zu 8 Akten!) und im Anschluss dann noch ein Ein-Akter-Luststück gespielt.

Als beste Spielzeit kristallisierte sich die Fastenzeit heraus, in der auch heute noch gespielt wird.

1989 wurde dann das 25-jährige Bestehen mit einem großen 3-tägigen Theaterfest begangen.

Zum 40-jährigen Jubiläum im Jahre 2004 kehrten wir mit dem Stück "Der Drachen vom Pointnerhof" noch einmal zu den Vereinswurzeln (dem Volksstück) zurück.

Von 1964 bis 2005 war Bernd Müller verantwortlich für die Gesamtleitung und den Bühnenbau.
Seit 2006 lenkt ein neuer Vorstand die Geschicke des Vereins.
Die langjährige Tradition (so wie damals von Ortsbürgermeister Johann Marthen gewünscht)  bleibt also auch weiterhin erhalten.

Frischer Wind fuhr in der Saison 2007 durch den Rengener Bürgersaal, als zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Stück größtenteils in Eifeler Dialekt aufgeführt wurde. Die überaus positive Resonanz auf diese Veränderung zeigt, dass auch hier der richtige Weg beschritten wurde.

Im Jahre 2010 verstarb der Mitbegründer und langjährige Vorsitzende Bernd Müller. Der Verein wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Alle bisher aufgeführten Stücke (teils mit Fotos) :: Hier klicken ::

1930er-Jahr: Stück unbekannt
1930er-Jahre: Stück unbekannt

1946: Sie kriegen sich
1946: Sie kriegen sich
 
1954: Szene aus >Das Vaterunser<
Szene aus der Uraufführung 1964: Das Vaterunser
 
Bernd Müller
Langjähriger Leiter:
Bernd  Müller

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